Dreizehnter Vortrag

GA 184/1918-10-11/p017 ·1918-10-11 · original (original)
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Damit habe ich Ihnen etwas vom Wichtigen in der Situation der Gegenwart klargestellt. Ich habe Sie darauf hingeführt, daß in dieser Situation der Gegenwart die Sache so liegt, daß auf der einen Seite die Menschen sich gespenstische Vorstellungen über die Natur bilden und experimentierende Naturforscher werden auf allen Gebieten; dann tritt der Mensch selber in seiner Wirklichkeit an sie heran, und dann betrachten diese Leute diesen Menschen in seiner Wirklichkeit. Aber die gespenstischen Begriffe der Naturwissenschaft sind unzulängliche Mittel. Daher werden jene Leute keine Menschenbeobachter, sondern nur Beobachter des Menschengespenstes: Psychoanalytiker. Psychoanalyse ist so recht das Kind der gespenstischen Naturwissenschaft; deshalb nenne ich immer die Psychoanalyse etwas, was mit unzulänglichen Mitteln arbeitet.

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Cite: GA 184/1918-10-11/p017 · edition original