Antisocial Impulses and the Threefold Social Organism

GA 190/1919-03-21/p011 ·1919-03-21 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Wenn man heute den Leuten davon spricht: Seht, der gesunde soziale Organismus muß aus den drei selbständigen Gliedern, der geistigen Organisation, der politischen Staats- und Rechtsorganisation und der Wirtschaftsorganisation bestehen, und wenn man dann hinweist darauf, daß der natürliche Mensch auch aus drei Gliedern besteht, aus dem Nerven-Sinnessystem, aus dem Lungen-Herz- oder rhythmischen System, und aus dem Stoffwechselsystem, da kommen die gescheiten Leute und sagen: Wieder solch ein Spiel mit Analogien! -Es handelt sich aber nicht um ein Spiel mit Analogien, es handelt sich darum, daß man auf der einen Seite den Geist an einem richtigen Verständnis des natürlichen Menschen schult, damit man mit dem so geschulten Geist auch den sozialen Organismus richtig auffassen kann. Nicht darum handelt es sich, von dem einen auf das andere hinüberzuschließen, wie früher der Schäffle, jetzt wieder der Meray es getan haben,i sondern darum, sein Denken so beweglich zu machen an dem menschlichen Organismus, daß man auch wirklich den sozialen Organismus in seinen Bedürfnissen verstehen kann.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/190/1919-03-21/p011.json
Cite: GA 190/1919-03-21/p011 · edition original