Dritter Vortrag

GA 191/1919-10-05/p024 ·1919-10-05 · original (original)
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Auch das gehört dazu, wenn man allmählich das Bewußtsein bekommen soll, man sei nicht bloß Erdenbürger, sondern Weltenbürger. Der Erdenbürger, der ist von Mutter und Vater geboren, trägt in sich die Vererbungsmerkmale, erwirbt einiges, das er als Erbschaft hinterläßt seinen physischen Erben, hat Kinder und so weiter. Derjenige Mensch, der sich als Weltenbürger weiß, der sagt sich: Indem ich durch die Geburt ins Dasein trete, trage ich herein in diese Welt ein Seelisch-Geistiges. Damit baue ich an dem künftigen Erdendasein mit, auch noch, nachdem ich mich entfernt habe durch den Tod von dieser Erde. -— Der Mensch wird dadurch, daß er Weltenbürger ist, sich erst recht bewußt, wie sein Dasein mit dem irdischen Dasein zusammenhängt, wie er mit der Erde ein Wesen ist, aber ein Wesen, das der Erde im Grunde genommen erst ihre Geistigkeit gibt.

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