Vierter Vortrag
Zunächst wird das allerdings, oder wurde in merkwürdiger Weise geübt. Die anglo-amerikanische Kultur erobert die Welt. Es ist notwendig, daß sie, indem sie die Welt erobert, aufnimmt dasjenige, was von den eroberten Teilen der Welt herkommen kann: Freiheitsimpulse, altruistische Impulse; denn sie selbst hat nur einen kosmogonischen Impuls. Sie verdankt sogar ihre Erfolge nur einem kosmogonischen Impuls. Sie verdankt ihre Erfolge dem Umstande, daß man in Weltengedanken denken kann, wie wir das ja gerade während der Kriegszeit oft und oft besprochen haben; daß die Erfolge von jener Seite aus übersinnlichen Impulsen gewisser Art herausgekommen sind, die die anderen nicht verstehen wollten. Das Kosmogonische, das darf da nicht isoliert bleiben, sondern muß sich durchdringen mit dem Freiheitsgebiet.
Cite:
GA 191/1919-10-10/p024 · edition original