Dritter Vortrag
Wir sprechen von ahrimanischen Wesenheiten und von luziferischen Wesenheiten, wir sprechen von den Wesenheiten der Hierarchie der Angeloi, Archangeloi, Archai und so weiter. Das sind unsichtbare Wesenheiten. Wir lernen sie erkennen an ihren Wirkungen. Wir haben viele von diesen Wirkungen besprochen, auch jetzt in diesen Tagen wiederum. Wir lernen diese Wesenheiten erkennen aus dem, was sie tun. Ja, ist es denn mit den Menschen anders? Wir lernen den Menschen, der unsichtbar ist, hier in der physischen Welt dadurch kennen, daß er mineralische Partikelchen in einer menschenähnlichen Form so anordnet, so übereinanderlagert. Das ist aber nur eine Tätigkeit, eine Wirkung des Menschenwesens. Daß wir auf eine andere Weise uns die Wirkungen von Ahriman und Luzifer, die Wirkungen von Angeloi, Archangeloi, Archai und so weiter klarmachen müssen, das heißt eben nur, diese Wesenheiten auf eine andere Art kennenlernen. Aber in bezug darauf, daß diese Wesenheiten übersinnlich sind, unterscheiden sie sich von uns gar nicht, wenn wir nur mit Vernunft an das herangehen, was Menschenwesen ist.
Cite:
GA 194/1919-11-23/p025 · edition original