Elfter Vortrag

GA 194/1919-12-14/p027 ·1919-12-14 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Damit hätten wir das Denken in einer gewissen Weise auf sein Wesen zurückgeführt, und wir könnten jetzt etwas ähnliches behaupten für das Wollen. Das Wollen ist nicht wie Bild und Spiegelbild, aber wie Keim und Vollendung aufzufassen mit Bezug auf die Willenskraft zwischen Geburt und Tod und das, was daraus wird nach dem Tode. Diese Einrichtung, daß wir vom Denken das Bild, vom Wollen den Embryo haben, das allein ermöglicht uns die Freiheit zwischen Geburt und Tod. Sie können darüber nachlesen sowohl in meinen Büchern «Vom Menschenrätsel», «Von Seelenrätseln», wie auch in der zweiten Auflage meiner «Philosophie der Freiheit», wo diese Dinge auch philosophisch behandelt sind.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/194/1919-12-14/p027.json
Cite: GA 194/1919-12-14/p027 · edition original