Fünfter Vortrag

GA 196/1920-01-17/p006 ·1920-01-17 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Nun handelt es sich darum, daß die drei aufeinanderfolgenden nachatlantischen Zeiträume, der urindische, der urpersische, der ägyptischchaldäische, solche sind, in denen gewissermaßen in dem gestern gemeinten Sinne die Menschheit immer jünger geworden ist, das heißt, daß sie im zweiten Zeitraume nicht entwickelungsfähig geblieben ist in diejenigen Jahre hinein, in denen sie im ersten Zeitraume noch entwickelungsfähig war und so weiter. Im griechisch-lateinischen Zeitraume, also in demjenigen, der im 8. vorchristlichen Jahrhundert begonnen und im 15. Jahrhundert geendet hat, war es so, daß die Menschen entwickelungsfähig geblieben sind bis in den Beginn der Dreißigerjahre hinein. Als im 15. Jahrhundert dieser Zeitraum schloß, waren die Menschen deutlich entwickelungsfähig bis über das achtundzwanzigste Jahr hinaus. Heute reicht die Entwickelungsfähigkeit, wie wir ja betont haben, nur bis zum siebenundzwanzigsten Jahre und wird immer mehr und mehr heruntersteigen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/196/1920-01-17/p006.json
Cite: GA 196/1920-01-17/p006 · edition original