{"corpus":"steiner","locus":"GA 196/1920-02-14/p012","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"So gehören wir durch unser Fühlen, Begehren und Wollen wiederum Zukunftszeiten an. Diese Fähigkeiten sitzen in uns, indem der Mensch durch sie vorbereitet wird für seine zukünftige Wesenheit. Aber auch da stehen wir mit der Welt in einem Verhältnisse, in dem diese Fähigkeiten des Menschen ihre Beziehungen haben zur Umwelt. So wie in bezug auf die geistige Umwelt Gedächtnis, Intelligenz und Sinnestätigkeit zu den Angeloi, Archangeloi, Archai in Beziehungen stehen, so steht zur physischen Umwelt Fühlen, Begehren und Wollen in Beziehung, aber so, daß unser Fühlen so in Beziehung steht zu der Welt, die uns umgibt, daß es während der Erdenzeit nach und nach aufzehrt die mineralische Welt. Alles dasjenige, was mineralische Welt um uns herum ist, wird mit dem Ende der Erdenzeit verschwinden, und die Kräfte, welche vom Menschen aus die mineralische Welt aufzehren werden, das sind die Gefühlskräfte. So daß wir ein besonderes Verhältnis des Fühlens zum Mineralreich annehmen müssen (siehe Schema). Fin besonderes Verhältnis des Begehrens müssen wir zum Pflanzenreich annehmen. Wie es auf dem Jupiter, der da als zukünftiger Planet die nächste Verkörperung unserer Erde sein wird, kein Mineralreich geben wird, weil während des Erdendaseins das Fühlen das Mineralreich aufgezehrt haben wird, so wird es während der Venuszeit kein Pflanzenreich mehr geben, weil das menschliche Begehren während der Jupiterzeit dieses Pflanzenreich aufzehrt, und das menschliche Wollen wird während der Venuszeit das Tierreich aufzehren. Und wenn herangerückt sein wird die Vulkanzeit, wird diese künftige Vulkanverkörperung unserer Erde die drei Reiche nicht mehr enthalten, sondern nur dasjenige von den jetzigen Reichen, was dann aus dem Menschenreiche geworden sein wird.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Vierzehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1920-02-14","location":null,"word_count":261,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/196/1920-02-14/p012","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/196/1920-02-14/p012"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/196/1920-02-14/p012","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}