Vierzehnter Vortrag

GA 196/1920-02-14/p020 ·1920-02-14 · original (original)
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Wenn der Mensch nun in der Tat gegen die Zukunft hin immer mehr und mehr mit Bezug auf seine physische Organisation vertrocknet, dann würde aus der Leibesorganisation wenig hineinfließen können in die soziale Ordnung, dann würde Sinneserfahrung, Intelligenz und die einzelnen menschlichen Erinnerungsgedanken in die soziale Welt einfließen, ohne daß sie erst den Durchgang nehmen durch Fühlen, Begehren und Wollen der Menschen. Mit andern Worten: Wenn das sich so entwickeln würde, wie es der bloßen Erdenorganisation entspricht, daß unsere Leibesorganisation vertrocknet und nur uns zurückblieben Sinnestätigkeit, Intelligenz, Erinnerung, und diese auch nicht vom Geiste befruchtet, dann würde eine trockene Intelligenz, eine bloß äußere Sinneswahrnehmung und bloß egoistische Erinnerungen der einzelnen Menschen das soziale Leben beherrschen wollen. Das würde geben in immer weiterer Ausbildung dasjenige, was man jetzt in Rußland beginnt. In Rußland beginnt jetzt keimhaft im Leninismus, im Trotzkijismus eine soziale Ordnung sich vorzubereiten, die lediglich aus Sinneserfahrung, Intelligenz und aus den paar Erinnerungen egoistischer Natur der einzelnen Menschen stammt. Das bemerkt man noch gar nicht, daß diese Ordnung Osteuropas dahin strebt, eine rein rationalistische Ordnung zu sein, eine Ordnung, die bloß aus den erkennenden Fähigkeiten des Erdenmenschen, wie er sich ergeben hat aus dem Saturn-, Sonnen- und Mondenmenschen heraus, gestaltet werden soll, daß da bewußt ausgeschaltet werden soll alles dasjenige, was aufgenommen werden kann aus der geistigen Welt.

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