{"corpus":"steiner","locus":"GA 197/1920-07-30/p023","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Das ist es, was ich durch diese beiden Betrachtungen habe vor Sie hinstellen wollen. Und es wird schon dahin kommen müssen, daß die äußeren Geschehnisse dem nachfolgen, was in der verkündeten Geisteswissenschaft jetzt nicht an äußerem Inhalte liegt, sondern an inneren Impulsen. Diejenigen, die so kämpfen wie zum Beispiel die Jesuiten, die wissen eben sehr gut, was viele Anhänger der Anthroposophie noch nicht wissen: daß in der anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft eine Realität vorliegt, und erst seit sie das merkten - es ist allerdings schon lange her, ungefähr seit 1906, 1907 —, seit sie das wissen, bekämpfen sie immer stärker und stärker diese Geisteswissenschaft. Und die Art, wie sie sie bekämpfen, ihre besondere Raffiniertheit, ahnt eine große Anzahl von unseren Anthroposophen noch gar nicht, weil man sich nicht will des Ernstes der Lage wirklich innerlich versichern. Man kann ja immer nur mit Worten ein klein wenig von dem hervorrufen, was man eigentlich an die Herzen der Menschen heranbringen möchte; aber ein klein wenig von dem wollte ich auch in diesen zwei Betrachtungen an Sie heranbringen. Überlegen wir uns das, was gesagt worden ist, bringen wir es aus der Überlegung zum Fühlen, zur Durchdringung unseres ganzen Menschenwesens, dann wird es nicht abstrakte Mystik und Naturwissenschaft, dann wird es innerliches Wesen des Menschen, dann wird es die Kraft, welche das Geistig-Seelische wiederum loslöst von dem Materiellen, dann wird es zum Überwinder nicht des falschen, sondern des leider richtigen Materialismus.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Siebenter Vortrag","site_heading":null,"date":"1920-07-30","location":null,"word_count":236,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/197/1920-07-30/p023","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/197/1920-07-30/p023"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/197/1920-07-30/p023","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}