Vierter Vortrag

GA 198/1920-04-02/p016 ·1920-04-02 · original (original)
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Das ist etwas von dem, was gerade Paulus der Menschheit offenbaren wollte, daß in den Zeiten, in denen die Menschen nur waren das Geschlecht Adams, daß in diesen alten Zeiten die Menschen nicht nötig hatten, aus ihrem Inneren ein aktives Erlebnis hervorzuholen, um das Göttlich-Geistige zu sehen, weil ihnen mit alledem, was in der Luft und auf der Erde lebte, dieses Göttlich-Geistige als Dämonisches entgegentrat. Aber überwunden sollte für die Menschheit sein — oder wenigstens nach und nach es werden — dieses Zusammenleben durch den Sinnenschein mit dem Göttlich-Geistigen. Und es sollte die Zeit heranrücken, wo der Mensch nötig hat, durch aktives, innerliches Sich-Erkraften erst zu dem Göttlich-Geistigen sich zu erheben. Verstehen lernen sollte die Menschheit das Wort: «Mein Reich ist nicht von dieser Welt.» Nicht haftenbleiben sollte die Menschheit an einem Göttlich-Geistigen, das aus dem Sinnenschein hervorgehen will. Finden sollte die Menschheit den Weg zu einem göttlich-geistigen Reiche, das innerlich erkämpft, durch Entwickelung des Inneren erreicht werden soll.

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