Dreizehnter Vortrag

GA 198/1920-07-10/p027 ·1920-07-10 · original (original)
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Das als eine Einleitung eines Lehrbuches der Philosophie! Nun, wenn Sie den ganzen Geist einer solchen Auseinandersetzung nehmen, wie auch die heute wieder gepflogene ist, was gibt er wieder? Er gibt wieder den ganzen christlichen Geist, den Paulus meinte, als er das Wort sprach: «Nicht ich, sondern der Christus in mir.» Indem der Christus in uns lebt, weckt er auf das geistige Element in uns, und wir werden gerade durch die Durchchristung fähig, den Menschen anzuknüpfen an den geistigen Kosmos. Über diese Bedeutung des Mysteriums von Golgatha haben wir ja oftmals gesprochen und wir wollen morgen nochmals genauer darüber sprechen. Aber eines mußte der Christus den Menschen klarmachen, um den Menschen zu zeigen, wie der Mensch seine Wahrheit aus dem Geiste, aus dem göttlichen Geiste heraus zu gewinnen hat. Man braucht nur an ein anderes Wort des Christus Jesus zu erinnern, und alles nach dieser Richtung ist gegeben: «Mein Reich ist nicht von dieser Welt»; das heißt, dasjenige Reich, das der Christus in dem Menschen entzünden will, darf nicht in dieser Welt errichtet werden. Das muß dadurch errichtet werden, daß der Mensch von dieser sinnlichen Welt in die übersinnliche Welt hinein den Weg findet.

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