Erläuterungen zu «6. Abteilung. Ethisches»

GA 1e/erlaeuterungen_121_6_abteilung_ethisches/p003 · original (original)
Author: Rudolf Steiner

S. 460, Z. 3—7: Nicht der blinde Instinkt, der aus dem unbewußten Seelenleben entspringt, wird dem höher entwickelten Menschen Richtschnur des Handelns sein, sondern die Ideen, die auf dem Schauplatze des bewußten Seelenlebens auftreten. Ich habe in meinem Buche „Philosophie der Freiheit“ (Weimar, Emil Felber) die Fähigkeit, auf das Sittliche bezügliche Ideen im menschlichen Geiste zu produzieren „moralische Phantasie“ genannt und deren Wirksamkeit sowohl wie ihr Verhältnis zum Instinktleben dargelegt.

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