Erster Vortrag

GA 201/1920-04-09/p013 ·1920-04-09 · original (original)
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Man kann sich ein Gefühl von diesen drei Ebenen erwerben. Wie man sich ein Gefühl erwirbt von der ersten Ebene, das habe ich schon gesagt. Sie ist zu fühlen als die Ebene des unterscheidenden Denkens. Die zweite Ebene, welche den Menschen in ein Vorderes und Rückwärtiges trennt, sie würde diejenige Ebene sein, welche geradezu auf dasjenige hinweist, wodurch der Mensch Mensch ist. Denn nicht in derselben Weise könnten Sie diese Ebene in ein Tier hineinzeichnen. Die Symmetrie-Ebene können Sie in das Tier hineinzeichnen, die andere vertikale Ebene nicht. Diese zweite vertikale Ebene, die würde zusammenhängen mit alledem, was menschliches Wollen ist. Und die dritte, die darauf senkrechte horizontale Ebene würde zusammenhängen mit alledem, was menschliches Fühlen ist. Versuchen Sie nur einmal wiederum aus den elementaren Gesten sich eine Anschauung von diesen Dingen zu verschaffen. Sie werden sehen, daß man das kann, daß man in der Lage ist, so etwas zu machen. Schließlich nähert sich alles dasjenige, worinnen der Mensch sein Fühlen zum Ausdrucke bringt, sei es ein grüßendes Fühlen, ein dankendes Fühlen oder sonstiges Mitfühlen, in einer gewissen Weise der Horizontalebene.

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Cite: GA 201/1920-04-09/p013 · edition original