Vierter Vortrag
Sehen Sie, soll man genauer bezeichnen, wie sich da unsere Welt einer anderen Welt öffnet, so muß man sagen: da öffnet sich unsere Welt der astralischen Welt neu. Astralische Ströme fließen ein und aus. Allerdings, sie fließen jährlich ein und aus; aber wir haben es da gewissermaßen mit 18 Atemzügen in der Minute zu tun nach diesen 18 Jahren. Kurz, wir werden da gewissermaßen durch die Weltenuhr aufmerksam auf das Atmen des Maktokosmos, in das wir eingefügt sind. Dieses Kortespondieren mit einer anderen Welt, das sich gerade ausdrückt durch die Bewegungen des Mondes, das ist außerordentlich wichtig. Denn sehen Sie, diese Welt, die da hereinragt, sie ist ja gerade diejenige, in die wir hinüberschlafen, wenn wir mit unserem Ich und unserem astralischen Leibe herausgehen aus unserem physischen und unserem Ätherleib. Es ist nicht so, daß man sagen kann, die Welt, die uns umgibt, die ist nur abstrakt durchdrungen von der astralischen Welt, sondern sie atmet die astralische Welt, und wir können in ihren Atmungsprozeß, das Astralische, hineinschauen durch die Mondbewegung, beziehungsweise dutch die Nutation. Sehen Sie, jetzt haben Sie schon etwas außerordentlich Bedeutsames: Sie haben auf der einen Seite unsere Welt, wie sie gewöhnlich angeschaut wird, dazu den materialistischen Aberglauben, der zum Beispiel dazu sich versteigt, daß man hinaufschaut und meint, die Sonne da oben sei ein Gasball, wie man ihn ja beschrieben findet in den Büchern. Es ist Unsinn. Es ist kein Gasball, sondern es ist weniger als Raum dort (Tafel 7, rechts unten, noch ohne Strahlen), es ist ein Saugekörper dort, weniger als Raum, während gerade ringsherum noch dasjenige ist, was bis zu einem gewissen Grade drückt. So daß wir es mit dem, was von der Sonne kommt, nicht zu tun haben mit irgend etwas, was etwa durch Verbrennen in der Sonne entsteht oder so etwas, sondern es ist alles zurückgestrahlt (die Rückstrahlung wird eingezeichnet), was erst hingestrahlt ist aus dem Weltenall. Da ist es leerer als leer, wo die Sonne ist.
Cite:
GA 201/1920-04-16/p020 · edition original