Elfter Vortrag
Ich habe gestern aufmerksam darauf gemacht, wie dasjenige, was im Menschen vorhanden ist, auf etwas hinweist, was entsprechend im außermenschlichen Weltall vorhanden ist, insofern ein bestimmtes Verhältnis des Menschen zum außermenschlichen Weltall besteht. Worauf wir nun besonders hinzuweisen haben als im Menschen vorhanden, das ist die Hinordnung des menschlichen Hauptes auf eine außerirdische Welt, auf eine Welt, welche außerhalb derjenigen liegt, von der der übrige Organismus des Menschen abhängig ist. Unser Haupt weist noch deutlich in diejenige Welt hinein, die wir durchgemacht haben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Die ganze Organisation unseres Hauptes ist so gebildet, daß sie den deutlichen Nachklang bildet unseres Aufenthaltes in den geistigen Welten. Nun müssen wir das Entsprechende suchen im Kosmos.
Cite:
GA 201/1920-05-02/p003 · edition original