Dreizehnter Vortrag

GA 201/1920-05-09/p005 ·1920-05-09 · original (original)
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Man muß also dasjenige, was der Mensch auf der Erde erlebt, so im Zusammenhange betrachten mit der Erdachse, wie man in anderer Hinsicht eine gewisse Art von Intelligenz schon im Zusammenhange betrachtet mit dem Gesichtskreis oder dem Gesichtswinkel des Menschen. Darauf kommt es ja an bei einer Weltanschauung, die auf Wirklichkeit ausgeht, daß nicht dasjenige, was nur Teilwirklichkeit ist, als eine volle Wirklichkeit aufgefaßt werde. Und man kommt gerade dazu, jene Totalität, die der Mensch als GeistSeelen-Wesen ist, in ihrer Wirklichkeit zu erfassen, wenn man den Menschen als physisches Wesen nicht als in sich abgeschlossene Wirklichkeit betrachtet. Als Geist-Seelen-Wesen ist der Mensch eine Wirklichkeit, eine in sich abgeschlossene Wirklichkeit, eine wirkliche Individualität. Dasjenige aber, was er bewohnt zwischen Geburt und Tod - der physische und der Ätherleib -, das sind für sich keine Realitäten, das sind Glieder des Erdenganzen und, wie wir gleich sehen werden, sogar noch eines anderen Ganzen.

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