Achter Vortrag

GA 202/1920-12-12/p023 ·1920-12-12 · original (original)
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Das ist nicht eine Kritik, das ist einfach eine Beschreibung der Tatbestände; denn, was sich da geltend macht, ist eben die praktisch-soziale, die rassenmäßige Opposition gegen das Sich-Geltendmachen des Geistig-Seelischen. Dieses Geistig-Seelische aber, indem es ergreift die Gesinnung der Menschen, wird auch das praktische Leben ergreifen. Und das ist eine dringende Notwendigkeit, das ist eine Notwendigkeit, die gar nicht schnell genug die Seelen der Gegenwartsmenschen ergreifen kann: Diejenigen, die anfangen so etwas zu verstehen, die anfangen etwas zu verstehen von der praktischen Bedeutung anthroposophisch orientierter Geisteswissenschaft, von dem Umwandeln der Ideen gerade dieser Geisteswissenschaft in lebendige Handlungsimpulse für den Menschen, die müßten sich alle Mühe geben, wo sie nur immer können, entgegenzuwirken demjenigen, was das bloße Anthropologische ist. Wir sehen, wie heute die Welt durch Anthropologie — natürlich in dem weitesten Sinne — in den Niedergang hineinrasselt. Sie muß durch Anthroposophie vor diesem Niedergange bewahrt werden.

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Cite: GA 202/1920-12-12/p023 · edition original