Achter Vortrag
Diese Dinge berühren allerdings das Alltäglichste, aber das ist es gerade, was einem heute so nahe geht, daß man diese Dinge nicht als Symptome ins Auge faßt, daß man kalten Herzens über diese Dinge hinweggeht und nicht sieht, was für Niedergangssymptome sie in der Menschheit sind, und wie es notwendig ist, daß die Kräfte aufgerufen werden, damit die Menschheit in den Seelen zum Wachen kommt. Es wäre schon notwendig, daß mit größerer innerer Lebendigkeit die gebildete Menschheit heute auch die äußeren Zeitereignisse verfolgte und Anteil nähme an dem, was sich innerlich abspielt.
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GA 202/1920-12-12/p027 · edition original