Zehnter Vortrag

GA 202/1920-12-17/p004 ·1920-12-17 · original (original)
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Wenn man-ich habe Sie schon einmal aufmerksam darauf gemacht das Aufundabwogen des Gehirnwassers durch den Rückenmarkskanal ins Auge faßt, so sieht man, wie durch die Einatmung und Ausatmung eine regelmäßige Oszillationsbewegung, eine schwingende Bewegung des Gehirnwassers von unten nach oben, von oben nach unten stattfindet, wie das Gehirnwasser bei der Einatmung nach aufwärts getrieben wird, anschlägt gewissermaßen an die Gehirnorganisation, wie es wiederum sinkt bei der Ausatmung. So etwas, was da vorgeht innerhalb der rein flüssigen Einschlüsse des menschlichen Organismus, das betrachtet man nicht mit als zur Organisation selbst gehörig. Man stellt sich mehr oder weniger vor, der Mensch bestünde eben als physische Organisation aus dem, was man als mehr oder weniger feste oder höchstens fest-flüssiige Teile, Substanzen in ihm findet.

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Cite: GA 202/1920-12-17/p004 · edition original