Zehnter Vortrag

GA 202/1920-12-17/p016 ·1920-12-17 · original (original)
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Anders steht die Sache schon bei der Organisation, die wir als die zweite, vom Ätherleib durchkraftete anerkennen, die flüssige Organisation. Diese flüssige Organisation, sie ist ja so, daß sie nun nicht mehr in einer so strengen Weise abgegrenzt werden kann von der Umgebung. Was flüssig ist in irgendeinem Raumteil, das grenzt an das übrige Flüssige an. Und wenn auch zunächst das Flüssige als solches in unserer Außenwelt nur in verdünntem Zustande vorhanden ist, so ist doch eine feste Grenze zwischen dem im Inneren des Menschen befindlichen Flüssigen und dem außerhalb des Menschen befindlichen Flüssigen nicht mehr in so strenger Weise anzugeben wie beim festen Organismus. So daß wir da schon genötigt sind, die Grenze zwischen dem menschlichen flüssigen Inneren und dem physischen Äußeren in einer gewissen Weise verschwimmen zu lassen.

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Cite: GA 202/1920-12-17/p016 · edition original