Zehnter Vortrag

GA 202/1920-12-17/p029 ·1920-12-17 · original (original)
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Sie sehen daraus, daß man ein Verständnis von der Beziehung des Menschen zur Umwelt erst bekommt, wenn man wirklich auf diese Gliederung des Menschen eingeht, die eigentlich die gewöhnliche mechanistische Betrachtungsweise gar nicht ins Auge faßt. Nun ist im Menschen alles durchdrungen, und dadurch, daß das Ich im Wärmeorganismus ist und dieses Ich ja auch den Luftorganismus, den Flüssigkeitsorganismus und den festen Organismus durchdringt, durchdringt es sie eben gerade auch mit dem Wärmeorganismus, der nun in allem lebt. Es lebt also der Wärmeorganismus im Luftorganismus, es lebt der Wärmeorganismus, vom Ich durchkraftet, auch im Flüssigkeitsorganismus.

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