Zehnter Vortrag
Daß Geisteswissenschaft überall auf Totalität dringen muß, daß sie tatsächlich die Brücke schaffen muß zwischen dem Leiblichen auf der einen Seite und dem Seelischen auf der anderen Seite, daß sie wirklich diejenigen Zustände aufsucht, wo das Seelische ein Leibliches, das Leibliche ein Seelisches wird, das ärgert unsere Zeitgenossen, die durchaus nur stehenbleiben wollen bei dem, was sich der äußerlichen befangenen Betrachtungsweise darbietet.
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GA 202/1920-12-17/p040 · edition original