Dreizehnter Vortrag

GA 202/1920-12-23/p017 ·1920-12-23 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Für die allgemeine Menschheit ist es nicht mehr lebendig tätig, was in den armen Hirten zum Hellsehen führte, was in den Weisen aus dem Morgenlande zu dem Durchschauen der Raumes- und Zeitengeheimnisse führte. Wir mußten den Menschen finden, den Menschen, der auf sich selbst gestellt ist. Wir mußten als Menschheit durchgehen durch die göttliche Verlassenheit, um in der Verlassenheit und Einsamkeit des Menschenseins die Freiheit zu finden. Aber wir müssen uns wiederum zurückfinden zu der Verbindung mit demjenigen, was auf der einen Seite zur höchsten Weisheit bei den Magiern aus dem Morgenlande wurde, auf der anderen Seite durch vertieftes Herzensschauen den Hirten auf dem Felde verkündet worden ist.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/202/1920-12-23/p017.json
Cite: GA 202/1920-12-23/p017 · edition original