Dreizehnter Vortrag

GA 202/1920-12-23/p030 ·1920-12-23 · original (original)
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Sehen wir hinaus in die Weltenweiten: wir finden die Aufforderung zur Vereinheitlichung der Menschheit. Sehen wir hinein in des Menschen tiefste, innere Geheimnisse: wir sehen die Aufforderung zur Vereinheitlichung der Menschheit. Was da draußen erscheint, auch das Geistigste, spricht nicht von der Differenzierung der Menschheit, nicht von Unfrieden; was im tiefsten Inneren spricht, spricht nicht von der Differenzierung der Menschheit, nicht von Unfrieden. Den Hirten auf dem Felde hat diejenige Stimme, die sie durch ihr Herzensgehör hörten, verkündet, daß sich aus den weiten Erscheinungen des Weltenalls die Gottheit offenbaret, und daß durch das Aufnehmen der Gottheit in die eigene Seele Friede werden kann unter den Menschen, die eines guten Willens sind. Das muß sich verkünden der neueren Menschheit aus dem ganzen Umkreis des Naturdaseins heraus. Den Magiern aus dem Morgenlande haben die Sternengeheimnisse gesagt, daß hier auf der Erde geboren ist der Christus Jesus. Das muß sich der neueren Menschheit verkünden aus dem Verfolgen desjenigen, was in ihrem Inneren sich offenbarend auftun kann.

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