Neunter Vortrag

GA 203/1921-01-30/p003 ·1921-01-30 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Die Ideen, die wir aus verschiedenen Untergründen heraus entwickelt haben über des Menschen Hinneigen auf der einen Seite zur luziferischen, auf der anderen Seite zur ahrimanischen Natur, haben dazu geführt, die Notwendigkeiten anzuerkennen, daß der Mensch ein Gleichgewicht findet zwischen den beiden Neigungen, die für ihn Abwege bedeuten, ein Äquilibrium gewissermaßen zwischen dem Luziferischen und dem Ahrimanischen. Nun kann ja die Frage entstehen, und sie ist eine schwere Erkenntnis- und Gewissensfrage namentlich für die moderne Menschheit: Wie findet man denn dieses Äquilibrium, diesen Gleichgewichtszustand, so daß man auf der einen Seite nicht der Gefahr des Luziferischen, auf der anderen Seite nicht der Gefahr des Ahrimanischen zu unterliegen braucht?

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/203/1921-01-30/p003.json
Cite: GA 203/1921-01-30/p003 · edition original