Erster Vortrag
Nun bitte ich Sie, halten Sie das fest, was ich Ihnen gesagt habe, und vergleichen Sie dieses eigentümliche Spiel von gegenwärtigen Wahrnehmungsvorstellungen und Erinnerungsvorstellungen mit dem, was Sie gut kennen als das Bild des Traumes. Sie werden unschwer bemerken können, wie mit dem Erinnerungsvermögen das Träumen zusammenhängt. Die Traumvorstellungen brauchen ja nur nicht sehr konfus zu sein, dann werden Sie sehen, wie sie an die Erinnerungsvorstellungen anknüpfen, wie also eine Verwandtschaft besteht zwischen dem Träumen und demjenigen, was da aus den lebendigen Vorstellungen in die Erinnerung übergeht.
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GA 204/1921-04-02_02/p022 · edition original