Dritter Vortrag

GA 204/1921-04-09/p014 ·1921-04-09 · original (original)
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Nun, studieren Sie einmal die Zitierkünste unserer Gegner, dann werden Sie eine Vorstellung davon bekommen, wie sehr man in das Wesen einer solchen Sache eindringen kann, wenn man angewiesen ist auf die Schriften der Gegner! Die Erkenntnis der Gnosis ist vielfach angewiesen gewesen - äußerlich historisch ist sie heute noch fast darauf angewiesen - auf die Schriften der Gegner der Gnosis. Stellen Sie sich nur einmal vor: es könnte doch ganz gewiß im Sinne, sagen wir, so eines Herrn vor Gleich sein, daß die sämtlichen anthroposophischen Schriften verbrannt würden es wäre ihm ja sicher am liebsten! - und daß man Anthroposophie nur aus seinen eigenen Kundgebungen eben auf die Nachwelt kommen lassen würde. Man muß sich die Dinge nur immer durch etwas versinnlichen, was auf sie wirklich aufmerksam machen kann.

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