Psychoanalysis in the Light of Anthroposophy

GA 205/1921-07-02/p022 ·1921-07-02 · original (original)
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Nun können Sie sich doch denken, was für eine ungeheure Bedeutung diese Dinge einmal gewinnen werden, wenn man sie studieren wird und zur allgemeinen Bildung machen wird. Was weiß denn die heutige Medizin von der Möglichkeit einer Leberkrankheit, von der Möglichkeit einer Herzkrankheit, da sie ja das Allerwichtigste nicht kennt: wozu diese Organe da sind! Das kennt sie ja doch nicht. Sie findet nicht einmal einen richtigen Zusammenhang zwischen Erregungshalluzinationen und, sagen wir, dem Nierensystem, währenddem die ruhigen Halluzinationen, die Halluzinationen, die bloß auftreten und da sind, wie ich gerade vorhin ausgeführt habe, sozusagen Leberhalluzinationen sind. Solche Halluzinationen, die so auftreten, daß sie am Menschen herumkriechen, möchte ich sagen, die dazu führen, daß der Betreffende die Dinge so abstreifen möchte, die kommen aus dem Nierensystem. Das sind die Erregungshalluzinationen, die mit dem emotionellen System, mit dem Temperamentssystem zu tun haben. Man kann aus diesen Dingen heraus, aus solchen Symptomen heraus viel sicherer diagnostizieren als aus den diagnostischen Mitteln, die heute vielfach angewendet werden. Und sehr unsicher sind rein äußerliche diagnostische Mittel gegenüber dem, was solche Diagnosen ergeben würden, wenn man diese Dinge studieren würde.

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