Achter Vortrag

GA 205/1921-07-08/p009 ·1921-07-08 · original (original)
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Die andere Seite der Sache ist diese: Auch da kann man wiederum bemerken, beobachten - kaum daß man nur etwas hineinkommt in diejenigen Regionen, die ich in meinem Buche »Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» beschrieben habe -, wie man, wenn man aufwacht, etwas mitnimmt aus dem Zustande heraus, in dem wir vom Einschlafen bis zum Aufwachen waren. Und wenn man nur einiges hinzufügt zu dem, was man da wahrnehmen kann, dann wird man sehr deutlich bemerken können, wie man gleichsam aus einem Meere von Gedanken aufwacht, wenn man eben aufwacht. Man wacht durchaus nicht aus dem Unbestimmten, aus der Finsternis gewissermaßen auf, sondern man wacht eigentlich aus einem Meere von Gedanken auf, von Gedanken, die allerdings den Eindruck machen: sie waren sehr, sehr bestimmt, während man geschlafen hat, aber man kann sie nicht festhalten, wenn man in den Wachzustand übergeht.

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