Zweiter Vortrag

GA 207/1921-09-24/p029 ·1921-09-24 · original (original)
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Man muß diese starke Empfindung haben für die untergehende und für die aufgehende Welt. Man muß in der Natur schon empfinden, wie in ihr ein immerwährendes Sterben ist. Und durch dieses Sterben wird die Natur gewissermaßen tingiert. Dafür aber ist in der Natur auch ein fortwährendes Aufgehen, ein fortwährendes Geborenwerden. Das tingiert die Natur nicht mit demjenigen, was dann unseren Sinnen sichtbar wird, aber das ist doch in der Natur empfindbar, wenn wir nur mit offenem Herzen uns dieser Natur hingeben.

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