Zweiter Vortrag

GA 207/1921-09-24/p037 ·1921-09-24 · original (original)
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Wenn wir in unser Inneres hinuntertauchen — wir blicken in unser inneres Chaos, in unser Mondenhaftes. Da ist der innere Mond. Die Materie wird zerstört, wie es äußerlich in der Welt nur da geschieht, wo der Mond eben ist. Aber dann dringt durch unsere Sinne das Sonnenhafte ein in uns, dann geht das Sonnenhafte bei uns in das Mondenhafte hinein. Die Materie, die sich innerlich zerstäubt, wird ersetzt durch das Sonnenhafte. Hier stößt fortwährend im Inneren die Materie in das Mondenhafte hinein, und da saugt der Mensch durch seine Sinne fortwährend das Sonnenhafte ein (es wird auf die Zeichnung verwiesen). So stehen wir mit dem Kosmos in Beziehung, und so muß man Wahrnehmungsvermögen haben für das Mondenhafte, das SichZersplitternde, das in den Weltenstaub Laufende, und für das Belebende im Sonnenhaften.

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Cite: GA 207/1921-09-24/p037 · edition original