Vierter Vortrag
Gehen wir nun herunter in die Pflanzenwelt, dann haben wir nicht ein solches Bewußtsein wie bei den Tieren, sondern wir haben in der Pflanzenwelt selber ein solches Bewußtsein, wie wir es haben vom Einschlafen bis zum Aufwachen. Die Pflanze ist ein schlafendes Wesen. Wir entwickeln dieses Bewußtsein aber auch zwischen dem astralischen Leib und dem Ich im Wollen. Was da in der Pflanzenwelt tätig ist, das ist im wesentlichen gleichgeartet mit demjenigen, was in unserem Wollen lebt. In unserem Wollen schlafen wir eigentlich auch dann, wenn wir wach sind. Dieselbe Tätigkeit, die in unserem Wollen waltet, die waltet eigentlich über die ganze Pflanzenwelt hin.
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GA 207/1921-10-01/p010 · edition original