Vierter Vortrag

GA 207/1921-10-01/p033 ·1921-10-01 · original (original)
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Wie wir hier zwischen Geburt und Tod in der Umgebung der tierischen, der pflanzlichen und der mineralischen Welt leben, so leben wir zwischen dem Tod und einer neuen Geburt in derjenigen Welt, wo das, was wir sonst in der Imagination erfassen, in Bildern gestaltet nach außen lebt. Dasjenige also, was wir aus dem geistigen Kosmos in unsere Leibgestaltung hineintragen, das können wir daher auch durch Imagination erfassen. Das, was wir von unserem Seelischen durch die Mitternachtsstunde des Daseins hindurchtragen, was in uns dann vorzugsweise als Gefühlstätigkeit lebt, aber ins Traumhafte eben abgestumpft, das können wir erfassen durch inspirierende Erkenntnis, und das ist auch, wenn es auftritt als unser Gefühlsleben, durchsetzt von solchen Wesenheiten.

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