Vierter Vortrag

GA 207/1921-10-01/p034 ·1921-10-01 · original (original)
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Wir leben nämlich als Menschen in Wahrheit nur völlig in unserer äußeren Sinneswahrnehmung. Schon wenn wir zum Denken vordringen, dann ist objektiv dieses Denken etwas, was für die Imagination gegeben wird, was in einem Bildgestalten besteht. Wir heben nur die abstrakten Gedanken in unserem Bewußtsein aus dem Bildgestalten heraus. Hinter unserem Bewußtsein liegt dann gleich das Bildweben der Gedanken. Dadurch, daß wir die abstrakten Gedanken herausheben können aus diesem Bildweben, kommen wir als Menschen zwischen Geburt und Tod zur Freiheit. Die Welt der imaginativen Notwendigkeit liegt dahinter. Da sind wir aber auch nicht mehr in derselben Weise allein wie hier. Da sind wir verwoben mit den sich durch Imagination offenbarenden Wesen, so wie wir dann in unserem Fühlen verwoben sind mit den durch Exspiration, mit den das Inspirieren nach außen offenbarenden Wesen. Und indem wir von Erdenleben zu Erdenleben gehen, sind wir verwoben mit denjenigen Wesenheiten, die im Intuitieren leben.

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