Elfter Vortrag

GA 207/1921-10-16_02/p011 ·1921-10-16 · original (original)
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Das ist die Entwickelung, in die der Mensch eingetreten ist mit der Mitte des 15. Jahrhunderts. Aus dem Schein der Erde sind ihm verschwunden die göttlich-geistigen Welten. In der Zeit zwischen dem 'Tod und einer neuen Geburt nehmen ihn aber diese göttlich-geistigen Welten so gefangen, daß er seine Selbständigkeit ihnen gegenüber nicht bewahren kann. Nur, sagte ich, wenn der Mensch hier wirklich Freiheit entwickelt, das heißt, wenn er seinen ganzen Menschen engagiert für das Scheinleben, dann ist es ihm möglich, auch sein Eigenwesen durch die Todespforte zu tragen. Was aber dazu noch notwendig ist, es kann uns vor Augen treten, wenn wir noch auf einen anderen Unterschied unseres Anschauens von heute mit älteren menschlichen Anschauungen hinblicken.

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