Dreizehnter Vortrag

GA 208/1921-10-22_02/p013 ·1921-10-22 · original (original)
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Die Gedankenwelt nun ist uns ja zunächst gegeben als die Welt der bildhaften Gedanken. Sie werden gar nicht versucht sein, das, was zunächst in Ihnen als Gedanke lebt, so wie es in diesem gewöhnlichen Bewußtsein lebt, als eine Realität anzusehen. Aber geradeso wie in der Sinneswelt sich Realitäten verbergen, nämlich die Realitäten der Geister der Form, so ist es auch mit der Gedankenwelt. Dem gewöhnlichen Bewußtsein sind die Gedanken zunächst eben jene flüchtigen inneren Gebilde, als welche wir sie kennen; aber so wie in dem Gewebe der Sinneswelt geistige Wesenheiten entdeckt werden, wenn wir so, wie ich das beschrieben habe, durch Imagination, Inspiration zu höheren Erkenntnissen aufsteigen, so kann auch innerhalb der Gedankenwelt das Wirken von geistigen Wesenheiten wahrgenommen werden. Diese geistigen Wesenheiten, die sind es auch, welche in den Begleiterscheinungen der Gedanken leben, die in uns sich abspielen, während wir denken.

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