Dreizehnter Vortrag

GA 208/1921-10-22_02/p014 ·1921-10-22 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Sie wissen ja aus früheren Vorträgen, was sich in uns abspielt, während wir denken. Während wir denken, spielen sich in uns fortwährend Prozesse ab, die wir vergleichsweise so schildern können, wie wenn, sagen wir, das Salz in einem Glase Wasser sich auflöst, so daß es völlig aufgelöst ist und das Glas durchsichtig ist. Wenn wir nun das Wasser etwas abkühlen lassen, so trübt es sich, es lagert sich das Salz aus dem Wasser heraus ab. Ebenso finden solche Trübungsprozesse in uns statt, welche Verdichtungsprozesse sind, während wir denken. Es ist durchaus eine Art Mineralisierungsprozeß in uns, während wir denken. Mit diesem Mineralisierungsprozeß in uns, der stattfindet, während wir denken, haben es nun die geistigen Wesenheiten zu tun, die eben eigentlich das Gedankenelement durchweben. Es sind jene Wesenheiten, die wir immer die Archai, die Urkräfte genannt haben. So daß wir wissen können: Leben wir in unseren Gedanken, so sind bei uns innerhalb unseres Gedankenlebens die Archai, wie es innerhalb unseres Sinneswahrnehmens die Elohim, die Geister der Form sind.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/208/1921-10-22_02/p014.json
Cite: GA 208/1921-10-22_02/p014 · edition original