Dreizehnter Vortrag
In der Außenwelt können dann diese Geister der Form nur durch die imaginative Erkenntnis wahrgenommen werden. Wenn wir die Außenwelt studieren mit dem Bewußtsein, das der Mensch heute als sein normales hat, so kommt er auf sogenannte Naturgesetze. Diese Naturgesetze sind Abstraktionen. Sobald man zur imaginativen Erkenntnis vorrückt, hat man nicht solche abstrakten Naturgesetze, die man in Sätzen formuliert, sondern man hat Bilder, ein Bilderleben. Das sind jetzt nicht dieselben Bilder, von denen ich früher gesprochen habe, sondern das sind nun Bilder, die sich als trübende Bilder, gewissermaßen als tingierende Bilder in die Bilder, die wir bekommen beim Anblicke der Elohim, hineinverdichten. Da haben wir das Wirken der Archai in der Außenwelt. Wir können es in der Außenwelt, wir können es in der Innenwelt verfolgen.
Cite:
GA 208/1921-10-22_02/p015 · edition original