Dreizehnter Vortrag

GA 208/1921-10-22_02/p016 ·1921-10-22 · original (original)
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Nun ist es vielleicht ganz besonders nützlich, wenn Sie jetzt weniger nach dem Inneren des Menschen den Blick richten, sondern wenn Sie nach einer Lebensäußerung hinschauen. Der Gedanke lebt zunächst in uns, trotzdem wir durch ihn in einem Verhältnis zu der Außenwelt stehen, trotzdem sich uns die Geheimnisse der äußeren Welt ja durch die Gedanken enthüllen — der Gedanke lebt zunächst innerlich. Aber er spricht sich aus. Er spricht sich aus, wenn wir uns dem anderen Menschen mitteilen. Und die Sprache ist durchaus ein Element im menschlichen Leben, durch das wir unsere Gedanken in eine äußere Erscheinung bringen.

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