Dreizehnter Vortrag

GA 208/1921-10-22_02/p024 ·1921-10-22 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Nun schattet sich die Sprachwelt, die der Erzengel beherrscht, nach innen ab zu einer Welt, die zwischen Gefühl und Gedanken mitten drinnen lebt: zu der Welt der Vorstellungen; man könnte auch sagen: zu der Welt der gefühlsmäßigen Vorstellung (siehe Zusammenstellung). Die Phantasie und das Träumen schatten sich ab zu der Welt der Gefühle selbst - Gefühle und desjenigen, was in den Gefühlen lebt als Willensmäßiges; wir könnten auch sagen: willensmäßige Gefühle. Indem wir nun aber weiter herabsteigen, von dem Angelos weiter nach abwärts steigen, wohin kommen wir da? Nun, da kommen wir zu uns selbst, da kommen wir zum menschlichen Ich. Im menschlichen Ich, da müssen wir nun in einer intensiveren Weise aus uns herausgehen, als wir dann aus uns herausgehen, wenn der Angelos in uns lebt. Und dieses Herausgehen findet statt, wenn wir eben Willensimpulse in äußeren Handlungen ausführen, wie ich gestern gezeigt habe.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/208/1921-10-22_02/p024.json
Cite: GA 208/1921-10-22_02/p024 · edition original