Dreizehnter Vortrag

GA 208/1921-10-22_02/p039 ·1921-10-22 · original (original)
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Ist es denn nicht so, daß wir von der Welt, die wir, seit wir zum Bewußtsein gekommen sind hier im Erdenleben, die wir da als unsere Welt durchlebt haben, durch unsere Erinnerung wissen? Wir können uns einmal besinnen auf alles das, was wir nur herausbringen können aus unserer Erinnerung. Wir blicken da in unser Inneres und wir haben die Welt, die wir äußerlich erlebt haben, in uns, können gewissermaßen diese Bilder, die wir da in uns seelisch tragen, so anschauen, daß dieses Leben da draußen in diese Bilder eingeflossen ist. Wir verstehen unser Erleben neuerdings, wenn wir zurückblicken auf diese Erinnerungsbilder. Blicken wir jetzt auf unsere körperliche Organisation, verstehen wir diese körperliche Organisation, dann verstehen wir dadurch den Weltenprozeß. Durch unsere Erinnerung im Inneren verstehen wir unser Erleben. Durch unsere gesamte menschliche Organisation verstehen wir, wenn wir sie richtig anzuschauen wissen, den Weltenprozeß. Aber das ist erst Anthroposophie, wenn man den Menschen durch und durch verstehen kann.

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