Vierzehnter Vortrag

GA 208/1921-10-23/p024 ·1921-10-23 · original (original)
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So kann man sagen: Den Menschen erfüllt in alten Zeiten ein Übermenschliches. Er wächst dem immer mehr und mehr entgegen, indem er sich von tierähnlichen Formen heraufentwickelt, bis er eine Art von Übertier wird, das die verschiedenen tierischen Gestalten zusammenfaßt. In diesem Übertier kann sich nun ein Wesen ganz anderer Art als es die gewöhnlichen Engelwesen sind, einleben, ein ahrimanisches Wesen. Und gerade in derselben Zeit, in der zur Tradition abglimmt das Wesen der uralten Weisheit, in der Zeit wird immer mehr und mehr dieser Mensch mächtig, der nun an seine tierische Organisation heranzieht das Verstandeswesen. Und so sehen wir, wie vom 8. vorchristlichen Jahrhundert ab der Mensch zunächst langsam, dann immer weiter und weiter sich heraufentwickelt, indem aus seinem Inneren heraufsprießt eine Art von Übertierwesen, das ahrimanischer Art ist, und das ihn jetzt auch von der anderen Seite her durchseelt.

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