Achtzehnter Vortrag

GA 208/1921-11-04/p034 ·1921-11-04 · original (original)
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Deshalb müssen wir schon sagen, wenn wir irgendwo materielle Oberfläche wahrnehmen: dahinter ist der Geist. Wir können nur mit unserem Bewußtsein in diesen Geist nicht hinein. Wenn wir im gewöhnlichen Bewußtsein Geist erleben, müssen wir ihn innerlich erleben, aber wir erleben ihn eben nur im Bilde. Das ist eben der große Umschwung, der sich mit dem Menschen vollzieht: Mit dem Tode wird diese Wirklichkeit hier (auf die Zeichnung Seite 130, links, deutend) Bild, und die Bilder, die wir erleben (rechts, blau), die werden Wirklichkeit. Der Mensch beginnt, indem er durch die Pforte des Todes geht, das, was er vorher nur im Bilde wahrgenommen hat, als seine Wirklichkeit zu erleben, und was er vorher als Wirklichkeit verschlafen hat, das wird jetzt für ihn Bild - Bild, in dem sich allerdings vorbereitet das nächste Erdenleben, wo wiederum eine Umkehr stattfindet. Es ist also immer eine völlige Umkehr.

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