Einundzwanzigster Vortrag
Die Geisteswissenschaft sagt uns für das hier in Betracht Kommende: Wenn der Mensch mit dem Einschlafen seinen physischen Leib und Ätherleib verläßt, so tritt er, allerdings unbewußt, vor die geistigen Wesenheiten der Welt hin, bringt vor diese Wesenheiten alles das, was er bewußt innerhalb des physischen und des Ätherleibes an moralischer Seelenverfassung ausgebildet hat, und ist genötigt, das, was er da hinausträgt aus seinem physischen und Ätherleib, gestalten zu lassen durch die geistig-seelische Welt. Und hier kommen wir zu einem anderen Aspekt derjenigen Betrachtungen, die wir immer angestellt haben, um die Brücke zu schlagen zwischen der ätherisch-physischen Welt und der moralisch-geistigen Welt.
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GA 208/1921-11-12/p013 · edition original