{"corpus":"steiner","locus":"GA 208/1921-11-12/p022","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wenn man nun versucht, darauf zu kommen, was man eigentlich in dem hat, was da vom Einschlafen bis zum Aufwachen als Ich und astralischer Leib gestaltet, tingiert außerhalb des Menschen ist, so kommt man zuletzt zu folgendem. Man lernt verstehen: Gegenüber jener vollkommenen Form des Menschen, die er vom Aufwachen bis zum Einschlafen ist, die er ist, wenn ineinandergefügt sind Ich, astralischer Leib, Ätherleib und physischer Leib — gegenüber dieser vollkommenen Wesenheit, die mit einer bestimmten Intensität des Bewußtseins auftritt, die mit unserem intellektualistischen, gefühlsmäßigen, willensmäßigen Bewußtsein auftritt, gegenüber dem hat das, was da außerhalb des Menschen im Schlafe ist, etwas Infantiles, etwas Kindhaftes. Wir gedenken des dumpfen Bewußtseins des Kindes und kommen höchstens diesem Zustande nahe, wenn er von Träumen durchsetzt ist. Wir müssen noch weiter ins Unvollkommene zurückgehend uns das dumpfe Bewußtsein des Kindes denken, wenn wir uns zur Ähnlichkeit dieses außerhalb des Menschen befindlichen Wesenhaften während des Schlafes wenden. Ich möchte sagen: Noch infantiler ist dasjenige, was da draußen im Menschen lebt, als das, was geistig-seelisch im Kinde ist.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Einundzwanzigster Vortrag","site_heading":null,"date":"1921-11-12","location":null,"word_count":172,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/208/1921-11-12/p022","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/208/1921-11-12/p022"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/208/1921-11-12/p022"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}