{"corpus":"steiner","locus":"GA 208/1921-11-12/p039","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Verschafft man sich eine Anschauung — ich versuche ganz genau zu reden - von astralischem Leib und Ich während des Schlafens, so ist die Gestaltung des Ich und die Tingierung des astralischen Leibes scharf und hell. Tritt jetzt das Ich und der astralische Leib in den physischen Leib und den Ätherleib zurück, so wird das, was hell, glitzernd, glänzend ist während des Schlafes, dunkel, dumpf; und das, was außerhalb des Leibes feste Konturen hat, das bekommt unbestimmte Konturen innerhalb des Leibes am Ich. Und man hat ein ganz bestimmtes Gefühl, wenn man dieses Untertauchen des Ich und astralischen Leibes beim Aufwachen in den physischen und in den Ätherleib verfolgt. Will man abstrakte Worte wählen, um dieses Gefühl auszudrücken, so wird man in der Regel ziemlich plump charakterisieren. Aber man kann es doch ziemlich scharf präzisieren, was da eigentlich ist. Beim Aufwachen des Menschen - man weiß aus dem übersinnlichen Anschauen vom Ich und astralischen Leibe, daß sie hell und scharf konturiert sind —; nachdem sie in den [physischen und Ätherleib] hineingegangen sind - ist der astralische Leib wie mit unscharfen Konturen, dumpf, dunkel, wenig glänzend. Da hat man dasselbe Gefühl, wie wenn man von Tag zu Tag das Herbst- und Winterwerden auf die Seele wirken läßt. Dem ganzen Menschen nach das Aufwachen betrachten, hieße sich in eine Stimmung versetzen, wie man sie im Winterwerden hat. Und beim Einschlafen, also bei dem Heraustreten des Geistig-Seelischen aus dem Menschen, hat man eine Seelenstimmung, wie man sie haben kann beim Frühling- und Sommerwerden. Man wird tatsächlich also in etwas ganz Besonderes geführt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Einundzwanzigster Vortrag","site_heading":null,"date":"1921-11-12","location":null,"word_count":259,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/208/1921-11-12/p039","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/208/1921-11-12/p039"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/208/1921-11-12/p039"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}