{"corpus":"steiner","locus":"GA 208/1921-11-12/p041","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"So stellt man den Menschen in die Welt hinein, und so begreift man den Menschen aus der Welt heraus. Dann allerdings stellt sich die moralische Weltordnung ebenso als eine Realität vor uns hin, nicht als eine Welt leerer Worte. Und dann, wenn der Mensch sich mit alldem durchdringt, was er fühlen kann aus diesem seinem Weltzusammenhang, dann durchdringt sich auch seine ethisch-moralische Welt mit den religiösen Impulsen, dann wird der ethische Wille im Menschen der Ausdruck des im Menschen waltenden göttlichen Willens, dann erhebt sich die Sphäre des Ethisch-Moralischen in die Sphäre des Ethisch-Religiösen. So sucht anthroposophische Geisteswissenschaft den Weg zum Ethischen und zum Religiösen. Davon wollen wir dann morgen weiter sprechen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Einundzwanzigster Vortrag","site_heading":null,"date":"1921-11-12","location":null,"word_count":112,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/208/1921-11-12/p041","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/208/1921-11-12/p041"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/208/1921-11-12/p041"}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}