Zweiundzwanzigster Vortrag

GA 208/1921-11-13/p010 ·1921-11-13 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Nun, dieser Gliedmaßen-Stoffwechselmensch, der nimmt eigentlich das auf, was darauf angewiesen ist, sich weiterzubilden. Während des wachen Lebens ist aber der Gliedmaßen-Stoffwechselmensch im Grunde genommen sehr darauf angewiesen, mit den Kräften, die von der Erde selbst ausgehen, zu rechnen. Der Gliedmaßen-Stoffwechselmensch ist der Schwere der Erde unterworfen; er ist den anderen Kräften der Erde unterworfen. Er ist denjenigen Kräften unterworfen, die ausgehen von seinen Nahrungsmitteln und ihn durchdringen. Er ist gewissermaßen durchaus ein Erdenwesen. Und weil der Gliedmaßen-Stoffwechselmensch seiner Formung nach nicht teilgenommen hat an dem, was der Mensch durchlebt hat zwischen dem Tod und einer neuen Geburt vor dem gegenwärtigen Erdendasein, dadurch ist dieser Gliedmaßen-Stoffwechselmensch auch während des wachen Lebens nicht fähig, sich dem äußeren geistigen Universum anzupassen. Er ist gewissermaßen der Physis der Erde hingegeben während des wachen Zustandes.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/208/1921-11-13/p010.json
Cite: GA 208/1921-11-13/p010 · edition original