Zweiundzwanzigster Vortrag

GA 208/1921-11-13/p034 ·1921-11-13 · original (original)
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Wenn wir nun noch einmal zurückblicken auf das, was wir gestern betrachtet haben, so müssen wir sagen: Der astralische Leib des Menschen tritt aus dem physischen Leib und dem Ätherleib heraus während des Schlafes. In ihn strömen ein die seelischen Kräfte des Universums. Er wird von ihnen durchdrungen. Und je nachdem er seine Empfindung, seine Gemütsverfassung hat, können ihn diese Kräfte durchdringen. Wenn der Mensch sympathisiert mit dem Guten, dann werden ihn die schönsten Kräfte des Universums durchdringen können. Wenn der Mensch seine Neigungen entwickelt zum Bösen, dann wird sein astralischer Leib verkümmern. Für alle Stufen des Fühlens und Empfindens im Inneren gibt es gewisse Tingierungsnuancen, die der astralische Leib während des Schlafzustandes annimmt (siehe Zeichnung Seite 200, rötlich, gelb, rosa, lila). Man kann sagen, so wie der Mensch ist, so erfunkelt er in bezug auf seinen astralischen Leib während des Schlafzustandes. Der astralische Leib ist ja das, was während des Wachzustandes die Seelenverfassung ausmacht, die Gemütsverfassung. Diese Gemütsverfassung, die ergießt sich gewissermaßen während des Schlafzustandes in das seelische Universum, und in dieser Ergießung erlebt sich dann der Mensch, indem er seine Seelenverfassung verändert hat, aber indem er mit Bezug auf seine Seelenverfassung vor der seelisch-geistigen Welt steht.

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Cite: GA 208/1921-11-13/p034 · edition original